Die Paderborner Hochfläche auf rund 200 Metern über NN und das tief eingeschnittene Tal der Pader stellen die Baugrundbeurteilung in der Region vor besondere Aufgaben. Wer in Paderborn baut, hat es fast immer mit einer Wechsellagerung aus Kalkmergelsteinen des Turon und Cenoman sowie quartären Lössüberdeckungen zu tun – und genau dieser geologische Kontrast aus festem Fels und teils setzungsempfindlichen Lockergesteinen macht eine bodenmechanische Untersuchung unverzichtbar. Die Stadt mit ihren rund 155.000 Einwohnern wächst stetig, und Neubaugebiete in Randlagen wie Schloß Neuhaus oder entlang des Hellwegs zeigen immer wieder, dass ohne detaillierte Labor- und Feldversuche das Risiko von unerwarteten Setzungen oder Karsthohlräumen schwer kalkulierbar bleibt. Unser bodenmechanisches Labor ist nach DIN EN ISO 17892 akkreditiert und führt sämtliche Versuche – vom Rahmenscherversuch bis zum Kompressionsversuch – nach den aktuellen deutschen Normen durch, ergänzt durch eine SPT Bohrung als Felduntersuchung, wenn die Steifigkeit des anstehenden Felses genauer bestimmt werden muss.
Die bodenmechanische Untersuchung in Paderborn muss die Verwitterungszone des Plänerkalksteins und die darunter liegenden Mergellagen präzise trennen – sonst entstehen teure Fehleinschätzungen.










