Im Paderborner Raum, wo die quartären Lockergesteine der Westfälischen Bucht auf die Festgesteine des Eggegebirges treffen, finden sich immer wieder weiche, bindige Bodenschichten. Gerade im Paderquellgebiet sind die Baugrundverhältnisse durch hohe Grundwasserstände und organische Einlagerungen geprägt. Die Bemessung von Schottersäulen wird hier schnell zur wirtschaftlichsten Lösung, wenn gering tragfähige Schichten überbaut werden müssen. Das Verfahren verbessert den Untergrund so, dass Setzungen kontrolliert abgebaut werden und die Last sicher in tiefere, tragfähige Horizonte abgetragen wird. Für die Vordimensionierung ergänzt oft eine Korngrößenanalyse die Laboruntersuchungen, um die Eignung des anstehenden Bodens für das Rüttelstopfverfahren zu prüfen. Unsere Ingenieure greifen dabei auf Erfahrung aus zahlreichen Projekten in Ostwestfalen zurück.
Die Schottersäule wirkt wie ein steifer Pfahl im weichen Boden – sie zieht Spannung an und reduziert Setzungen um bis zu 70 Prozent.



