Die RStO 12 der FGSV bildet das Rückgrat jeder Asphaltbefestigung – in Paderborn entscheidet jedoch die lokale Geotechnik über die tatsächliche Lebensdauer der Konstruktion. Die Böden im Stadtgebiet variieren stark: Kalksteinschotter der Paderborner Hochfläche im Osten, weiche Auenlehme entlang von Pader und Alme im Westen. Wer hier eine flexible Fahrbahn bemisst, muss die Tragfähigkeit des Untergrunds präzise kennen. Das Team bringt Erfahrung aus Projekten wie der Erschließung des Gewerbegebiets Mönkeloh ein, wo frostempfindliche Böden besondere Maßnahmen erforderten. Korngrößenanalysen liefern die Frostklassifikation, während der Plattendruckversuch den Ev2-Wert auf dem Planum verifiziert.
Eine flexible Fahrbahn ist nur so stark wie die unterste Schicht. In Paderborns wechselhaften Böden entscheidet der Untergrund – nicht der Asphalt.



