Die Baugrunderkundung in Paderborn erfordert aufgrund der geologischen Vielfalt zwischen Paderborner Hochfläche und den Senken der Paderquellen eine durchdachte Herangehensweise. Die Anwendung der seismischen Tomographie, speziell der Refraktions- und Reflexionsverfahren, ist hier kein akademischer Luxus, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Unsere Ingenieurgeologen stützen sich auf die Vorgaben der DIN EN 1997-2 und die ergänzenden Empfehlungen des Arbeitskreises Baugrunddynamik, um für jedes Projekt in Paderborn – ob im Gewerbegebiet Mönkeloh oder entlang der Almeaue – ein lückenloses Modell des Untergrundes zu erstellen. Viele unserer Auftraggeber kombinieren diese tiefenreichende Erkundung mit der Korngrößenanalyse, um die geophysikalisch erfassten Schichtgrenzen durch bodenmechanische Kennwerte zu validieren und ein vollständiges Baugrundgutachten zu erhalten, das auch den strengen Prüfungen der lokalen Bauaufsicht standhält.
Die seismische Tomographie verwandelt die Heterogenität des Paderborner Kreideuntergrundes in ein quantifizierbares, dreidimensionales Steifigkeitsmodell – die Basis für jede wirtschaftliche Gründung.



